|
Strände, Buchten, Höhlen, Berge und dichter Pinienwald
Im Herzen der Ägäis, befindet sich nordöstlich von Euböa und in einer Entfernung von 25 Seemeilen vom Hafen Kymi, die Insel Skyros. Die Insel misst eine Fläche von 210 km² und ihr Umfang umfasst 80 Seemeilen. Umgeben ist die Insel von einer Vielzahl an kleineren und größeren Inseln. Die ständige Veränderung der Landschaft der Insel ist fast schon zauberhaft. Skyros besteht aus zwei völlig unterschiedlichen Teilen. Während sich der nördliche Teil durch sattes Grün, dichte Pinienwälder und zahlreiche Anbauflächen auszeichnet (die Einheimischen nennen diesen Teil „Μeroi“ – was soviel wie „ruhig“ bedeutet), besteht der südliche Teil aus Felsgestein mit Sträuchern und Buschgewächsen (die Einheimischen nennen diesen Teil „Vouno“ – was „Berg“ bedeutet). Zu den beiden wichtigsten Erhebungen der Insel gehören im südlichen Teil der Berg Kochylas oder Pyramida mit 793 Höhenmetern, der höchste Berg der Insel, und der zweithöchste Berg der Insel, der Berg Olympos mit einer Höhe von 525 m im Norden. Lässt man die Berge hinter sich, heißen einen die Strände der Insel willkommen. Kies oder Sand? Kilometerlange Sandstrände, einsame Buchten, verborgene Küstenabschnitte. Das Wasser immer tiefblau. Auf Skyros gibt es immer noch das typische Bild Griechenlands: ein schöner Strand und gleich daneben eine kleine Taverne. Das vielfältige natürliche Relief der Insel wird außerdem durch zahlreiche Höhlen ergänzt. Auf der ganzen Insel gibt es ganz besondere Höhlen, von denen die Höhlen am Meer sicherlich zu den schönsten gehören. Ein Ausflug mit dem Boot eröffnet den Besuchern eine ganz neue Seite der Insel und zeigt eine Vielfalt an Gesteinen. Neben den Quellen im südlichen Teil von Skyros, gibt es den Fluss Kifissos im Norden und in Chora die Quelle Anavalsa, von der die Insel mit Trinkwasser versorgt wird. Das Klima der Insel ist in der Regel mild, frisch im Sommer und mit starken Winden. Aus diesem Grund wird Skyros auch oft als „Insel der Winde“ bezeichnet. Der nördliche Teil besteht aus 60.000 Dekar Pinienwald. Neben einer vielfältigen Flora sind auf der Insel auch Ziegen, Hasen und Wildkaninchen heimisch. Der Berg Kochylas im südlichen Teil der Insel gehört zu den geschützten Natura-Regionen und ist als besonderes Schutzgebiet für Vogelfauna ausgezeichnet. Auf dem Berg Kochylas sind auch die Ponis von Skyros zu Hause, die dort halbwild leben. Es handelt sich dabei um eine seltene Rasse, die es nur auf Skyros gibt. Ihre Wurzeln gehen bis auf die Antike zuück. Das Poni ist klein, hat einen schlanken Körper und wird nicht größer als 1,10 m. Zu den besonderen Merkmalen gehören die beeindruckenden Augen und die dicht gewachsene Mähne. In der Vergangenheit wurden die Ponis, nachdem sie den Winter in den Bergen verbracht hatten, im Frühling von ihren Eigentümern zum Dreschen eingesetzt. Bevor sie im August wieder in die Berge zurückkehrten, organisierten die Inselbewohner zahlreiche Rennen und Feierlichkeiten. Heute gibt es nur noch wenige Ponis. Es lohnt sich jedoch, einen Spaziergang zum Berg zu machen und sich die kleinen Herden anzusehen. Außerdem gibt es speziell angelegte Gehege die zur Erhaltung der Tiere angelegt wurden, in denen sie mehr über die Tiere erfahren können.
|